Expertisen

Wir erstellen wissenschaftliche Gutachten zu folgenden Themen:

  • Migration und Integrationspolitik
  • Bildungs- und Jugendpolitik
  • Demokratie und Partizipation
  • Förderung von Zivilgesellschaft
  • Rechtsextremismus und Antisemitismus

Unsere Absicht ist es, eine fundierte Grundlage für politische Entscheidungen bereitzustellen. Auf der Grundlage unseres Fachwissens und langjähriger Erfahrung in den oben genannten Themen formulieren wir Empfehlungen und zeigen Perspektiven künftiger Politikentwicklung auf.

 

Gutachten zu „Erfolgsfaktoren für die gelingende Integration Geflüchteter in Kommunen“

Ziel des Gutachtens war die Auswertung vorliegender Informationen zur Integrationspraxis von Städten, Landkreisen und Gemeinden, die Herausarbeitung von Erfolgsfaktoren für gelingende Integrationsprozesse und die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die Kommunalpolitik. Zu diesem Zweck wurden bestehende Daten zur Integration von Geflüchteten auf kommunaler Ebene gesichtet, ergänzende quantitative und qualitative Befragungen von Verantwortlichen der kommunalen Flüchtlings- und Integrationspolitik sowie vertiefende Erhebungen zu weiterführenden Fragestellungen durchgeführt.

Auftraggeber: Friedrich-Ebert-Stiftung

Laufzeit: September 2016 bis März 2017

Ansprechpartner: Dr. Frank Gesemann, Prof. Dr. Roland Roth

Frank Gesemann, Roland Roth: Erfolgsfaktoren der kommunalen Integration von Geflüchteten. Berlin 2017: Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin.
http://library.fes.de/pdf-files/dialog/13372.pdf; Zusammenfassung (englisch): summary_municipal-integration-of-refugees__en

 

Befragung von Städten, Landkreisen und Gemeinden zur kommunalen Flüchtlings- und Integrationspolitik

Die enorme Zuwanderung von Flüchtlingen ist in den letzten Monaten an vielen Orten zur zentralen kommunalpolitischen Herausforderung geworden. Mit der Umfrage hat das DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration von Januar bis März 2016 erhoben, wo Städte, Landkreise und Gemeinden aktuell zentrale Aufgaben und Herausforderungen, wichtige Ressourcen und besondere Unterstützungsbedarfe bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen sehen. Gefragt wurde zudem, inwieweit eine strategische Steuerung von Integrationspolitik erfolgt und wo flüchtlingspolitische Erweiterungen für notwendig erachtet werden. Die Erhebung wurde mit den kommunalen Spitzenverbänden abgestimmt und von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration unterstützt.

Ansprechpartner: Dr. Frank Gesemann, Prof. Dr. Roland Roth

Frank Gesemann/Roland Roth: Kommunale Flüchtlings- und Integrationspolitik. Ergebnisse einer Umfrage in Städten, Landkreisen und Gemeinden. Zeitraum der Befragung: 25. Januar 2016 bis 5. März 2016.

Bericht Kommunale-Flüchtlings- und Integrationspolitik
Pressemitteilung Kommunale-Flüchtlings und Integrationspolitik
Desi-Pressemitteilung Kommunale-Flüchtlings- und Integrationspolitik

 

Handreichung – Beispiele guter Praxis in der kommunalen Flüchtlings- und Integrationspolitik

Ergänzend zum Bericht der Befragung von Städten, Landkreisen und Gemeinden zur kommunalen Flüchtlings- und Integrationspolitik (Gesemann/Roth 2016), liegt nun auch eine Auswertung der Antworten auf die Frage nach Beispielen guter Praxis in zentralen Handlungsfeldern vor, die als Handreichung für Kommunen aufbereitet wurde. Der vorliegende Bericht erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll transparent machen, welche Angebote und Projekte von Seiten der Städte, Landkreise und Gemeinden, die sich an der Befragung beteiligt haben, explizit als Beispiele guter Praxis angeführt wurden. Die Handreichung wurde aus Eigenmitteln vom DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration finanziert.

Ansprechpartner: Martin Kriemann, Dr. Frank Gesemann

Martin Kriemann: Beispiele guter Praxis in der kommunalen Flüchtlings- und Integrationsarbeit. Handreichung – Beispiele guter Praxis in der kommunalen Flüchtlings- und Integrationspolitik.pdf

 

Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen: bestehende Praxisansätze und weiterführende Empfehlungen

Die Expertise analysiert den gegenwärtigen Stand der Maßnahmen, mit denen Asylbewerbern, geduldeten Flüchtlingen und Personen mit subsidiärem Schutz der Zugang zum regulären Arbeitsmarkt ermöglicht werden soll. Skizziert wird ein Musterprozess, der ein effizientes Vorgehen in der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen idealtypisch aufzeigt. Ansprechpartner in der Recherche sind die Regionaldirektionen der Bundesagentur für Arbeit, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern sowie regionale Beschäftigungsnetzwerke, die Arbeitsministerien der Bundesländer, die bundesweiten IQ- und Bleiberechtsnetzwerke sowie ausgewählte Kommunen.

Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung

Laufzeit: Oktober 2015 bis Januar 2016

Ansprechpartnerin: Dr. Jutta Aumüller

Jutta Aumüller 2016: Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen: bestehende Praxisansätze und weiterführende Empfehlungen. Expertise im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, Gütersloh. Internet: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/Projekte/28_Einwanderung_und_Vielfalt/Studie_IB_Arbeitsmarktintegration_Fluechtlinge_2016.pdf

 

Die Aufnahme von Flüchtlingen in den Bundesländern und Kommunen

In der Expertise werden verschiedene Formen der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen in den Kommunen und Ländern identifiziert und Empfehlungen für eine verbesserte Aufnahme formuliert. Hierzu werden in einem ersten Teil die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Flüchtlingsaufnahme und -unterbringung in den Bundesländern sowie ihre unterschiedliche Umsetzung vor Ort analysiert. Untersucht werden zudem die Reaktionen auf und das Engagement der lokalen Bevölkerung für bzw. gegen die Unterbringung von Flüchtlingen – Haltungen, welche die Integration von Flüchtlingen maßgeblich prägen. Erstellt wurde die Expertise in Kooperation mit dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin.

Auftraggeber: Robert-Bosch-Stiftung

Laufzeit: Juni 2014 bis Februar 2015

Ansprechpartnerinnen: Dr. Jutta Aumüller (DESI), Priska Daphi, Celine Biesenkamp (Zentrum Technik und Gesellschaft)

Jutta Aumüller, Priska Daphi, Celine Biesenkamp 2015: Die Aufnahme von Flüchtlingen in den Bundesländern und Kommunen. Studie im Auftrag der Robert Bosch Siftung. Stuttgart. Studie_Aufnahme_Fluechtlinge_2015

 

Integration ist (auch) Ländersache! Schritte zur politischen Inklusion von Migrantinnen und Migranten in den Bundesländern”. Eine Studie des Instituts für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI) für die Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin

In dem Gutachten werden die politischen Partizipationsmöglichkeiten von Migrantinnen und Migranten in den 16 Bundesländern analysiert. Je nach Land und Aufenthaltsstatus der/des Betroffenen gibt es erhebliche Unterschiede im Maß der politischen Inklusion. Die Gutachter haben für die Studie die zuständigen Länderministerien sowie Vertreter/innen von Integrationsbeiräten und Migrantenselbstorgansiationen befragt. Die bestehenden Hindernisse für Partizipation werden ebenso aufgezeigt wie Möglichkeiten zur Steigerung der politischen Inklusion und Vorschläge für eine Verbesserung von Teilhabemöglichkeiten aller Bevölkerungsgruppen im politischen Prozess. Das Gutachten wurde im Rahmen der Friedrich-Ebert-Stiftung am 06.02.2014 in Berlin vorgestellt.

Ansprechpartner: Dr. Frank Gesemann, Prof. Dr. Roland Roth

Frank Gesemann, Roland Roth 2014: Integration ist (auch) Ländersache! Schritte zur politischen Inklusion von Migrantinnen und Migranten in den Bundesländern. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin.

Zusammenfassung der Studie

Präsentation Integration ist (auch) Ländersache

Frank Gesemann, Roland Roth 2015: Integration ist (auch) Ländersache! Schritte zur politischen Inklusion von Migrantinnen und Migranten in den Bundesländern. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin. 2. vollständig überarbeitete, korrigierte und erweiterte Auflage.

Download der Studie (2. Auflage): Broschüre A5 Integration ist (auch) Ländersache_#2

Frank Gesemann/Roland Roth 2015: Politische Inklusion und Partizipation in den Bundesländern. In: Migration und Soziale Arbeit, 37/2, S. 185-191

 

Integrationslotsenprojekte in Deutschland im Überblick: Konzepte, Einsatzfelder und Finanzierung

Die Expertise bietet einen Überblick zu niedrigschwelligen Ansätzen und Instrumenten zur Förderung von Integration und Teilhabe auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene einschließlich einer integrationspolitischen Einordnung und Bewertung. Die Studie basiert auf Desktop-Recherchen, schriftlichen Stellungnahmen sowie vertiefenden Interviews und Gesprächsrunden mit Expertinen und Experten. In die Auswertung einbezogen wurden zudem Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von Kommunen im Rahmen des Kommunalen Qualitätszirkels zur Integrationspolitik.

Auftraggeber: Beauftragter des Senats von Berlin für Integration und Migration

Laufzeit: April 2015 bis August 2015

Ansprechpartner: Dr. Frank Gesemann

Frank Gesemann 2015: Integrationslotsenprojekte in Deutschland im Überblick: Konzepte, Einsatzfelder und Finanzierung. Berlin: Beauftragter des Senats von Berlin für Integration und Migration. Integrationslotsenprojekte in Deutschland BF01

 

Bewährte Verfahren zur Prävention und Intervention gegen Diskriminierung aufgrund der Religionszugehörigkeit im Arbeitsleben

In der Studie sollen im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes bewährte Verfahren zur Prävention und Intervention gegen Diskriminierung aufgrund der Religionszugehörigkeit im Arbeitsleben identifiziert werden. Erhoben werden bewährte Maßnahmen der Prävention und Intervention in den verschiedenen Bereichen der betrieblichen Praxis: in der Personalrekrutierung, Personalentwicklung, im Ausbildungsbereich und in der Ausgestaltung der Unternehmenskultur. Die Erhebung bezieht sich auf Unternehmen der Privatwirtschaft und des öffentlichen Dienstes, auf Wohlfahrtsverbände und kirchennahe Einrichtungen.

Auftraggeberin: Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Laufzeit: Juni 2015 bis Oktober 2015

Ansprechpartnerin: Dr. Jutta Aumüller

DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration 2016: Umgang mit religiöser Vielfalt am Arbeitsplatz. Praxisbeispiele aus Unternehmen und Verwaltungen. Berlin: Antidiskriminierungsstelle des Bundes. religioese-vielfalt-in-der-arbeitswelt

 

Interkulturelle Personalentwicklung in der Berliner Verwaltung

Als erstes Bundesland hat der Berliner Senat im Dezember 2010 ein Gesetz zur Regelung von Partizipation und Integration (PartIntG) erlassen, das eine umfassende gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund ermöglichen soll. Darin spielt die interkulturelle Öffnung von Verwaltung und sozialen Diensten eine zentrale Rolle. Die Expertise, die vom Integrationsbeauftragten des Berliner Senats in Auftrag gegeben wurde, untersucht Erfahrungen und Handlungsansätze in der interkulturellen Öffnung der Berliner Verwaltung. Analysiert werden bisherige Prozesse der interkulturellen Organisationsentwicklung unter besonderer Berücksichtigung von interkulturellen Fortbildungsangeboten. Ziel ist eine Handlungsanleitung für Führungskräfte und politisch Beteiligte zur Ausgestaltung von interkulturellen Öffnungsprozessen in der Berliner Landesverwaltung.

Laufzeit: Juni bis Dezember 2011

Ansprechpartner: Dr. Jutta Aumüller, Dr. Frank Gesemann

 

Bestandsaufnahme der Maßnahmen zur Erhöhung des Personalanteils mit Migrationshintergrund im Öffentlichen Dienst

Im Nationalen Integrationsplan von 2007 haben sich die Länder zu einer Erhöhung des Personalanteils mit Migrationshintergrund im Öffentlichen Dienst verpflichtet. Auf der Grundlage einer empirischen Erhebung wird untersucht, inwieweit diese Selbstverpflichtung in den Bundesländern umgesetzt werden konnte. Erfolgsbedingungen und Beispiele guter Praxis werden identifiziert.

Bestandsaufnahme der in den Ländern ergriffenen Maßnahmen zur Erhöhung des Personalanteils mit Migrationshintergrund. Vorgelegt durch das Land Berlin im Auftrag der Konferenz der für Integrationsfragen zuständigen Minister/-innen und Senatoren/-innen. Verfasserin: Jutta Aumüller. Berlin 2011