Aktuelles

Frank Gesemann: Gelingensbedingungen und Wirkungspotenziale von Patenschaften. Engagement zwischen individueller Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt. In: Voluntaris. Zeitschrift für Freiwillgendienste und zivilgesellschaftliches Engagement, 10/1, S. 9-26. Link

Frank Gesemann und Alexander Seidel: Kommunale Integrationspolitik im 21. Jahrhundert – Erfolge und Herausforderungen. In: Migration und Soziale Arbeit, Heft 2, 2022, S. 127-136. Link Migration und Soziale Arbeit

Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann: Krieg und Frieden als Thema im Kindergarten. Handout für die Kita-Praxis. Berlin/Brixen April 2022. Handout

Frank Gesemann, Kristin Schwarze und Alexander Seidel: Mit Patenschaften Bildung, Teilhabe und Zusammenhalt fördern. In: Newsletter für Engagement und Partizipation in Deutschland, 1/2022, S. 1-13. BBE – Bundesnetzwerk für Bürgerschaftliches Engagement. Link

 

Abschlussbericht zur Wirkungsanalyse des Patenschaftsprogramms „Menschen stärken Menschen“

Dr. Frank Gesemann, Leif Jannis Höfler und Kristin Schwarze: Wirkungsanalyse zum Patenschaftsprogramm „Menschen stärken Menschen“ – Abschlussbericht. Unter Mitarbeit von Josepha Jendricke, Amrei Roeder (DESI), Dr. Reinhard Aehnelt und Victoria Escobar (IfS). Durchführung: DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration in Kooperation mit IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH. Herausgeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Berlin, Oktober 2021. Online verfügbar unter: Abschlussbericht Wirkungsanalyse 2021

Der Abschlussbericht beinhaltet die zentralen Ergebnisse der Wirkungsanalyse des Patenschaftsprogramms „Menschen stärken Menschen“, die das DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und in Kooperation mit dem IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH von 2019 bis 2021 durchgeführt hat.

Im Rahmen der Wirkungsanalyse wurden vor allem zwei Aufgabenfelder bearbeitet:

(1) Welche Wirkungen von Patenschaften auf individuelle Teilhabe, freiwilliges Engagement und gesellschaftlichen Zusammenhalt lassen sich feststellen? Was sind Gelingensbedingungen für eine bestmögliche Erschließung der Potenziale von Patenschaften?

(2) Welchen Beitrag leistet das Patenschaftsprogramm zu einer Stärkung der engagementfördernden Infrastruktur insbesondere durch Vernetzung und Wissensaustausch? Welche lokalen und regionalen Unterschiede lassen sich beobachten?

 

Neuerscheinung in der DESI-Schriftenreihe

Frank Gesemann und Lea Freudenberg: Produktive Resonanzräume schaffen – Gemeinwesenarbeit und lokale Demokratie. 2021. DESI-Schriftenreihe-Band 4

Der Bericht knüpft an die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zu den Potenzialen von Gemeinwesenarbeit für lokale Demokratie an, dass das DESI Institut im Auftrag des vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung durchgeführt hat. Mit der Fokussierung auf den Wirkungsbereich „Gesellschaftliche Teilhabe“ mit den Kernelementen „Demokratische Kompetenzen“, „Engagement und Beteiligung“ und „Ausbau von Beteiligungsstrukturen“ sowie eine vertiefende Auswertung der qualitativen Erhebungen werden Interpretationsrahmen und Wirkungsgefüge zu Potenzialen der Gemeinwesenarbeit für lokale Demokratie weiter verfeinert und differenziert. Für die vertiefende Analyse wurde die Darstellung auf die drei städtischen Untersuchungsgebiete Hamburg St. Pauli Süd, Dortmund Innenstadt Nord und Dresden Prohlis beschränkt sowie um weiteres Material ergänzt.  

Im Zentrum der Analyse stehen dabei folgende Forschungsfragen:

  • Wie stärkt Gemeinwesenarbeit demokratische Kompetenzen von Individuen (Werte, Einstellungen, Fähigkeiten, Wissen und kritisches Denken), die diese befähigen, sich angemessen und effektiv in das Gemeinwesen einzubringen?
  • Wie fördert Gemeinwesenarbeit demokratische Potenziale zivilgesellschaftlicher Partizipation (freiwilliges Engagement, politische Teilhabe) im Stadtteil bzw. im Quartier? Wie werden soziale Resonanzerfahrungen durch gemeinsames Handeln ermöglicht?
  • Wie trägt Gemeinwesenarbeit zur Weiterentwicklung und Ausgestaltung demokratischer Beteiligungsstrukturen in der Kommune bzw. im Stadtteil (Bürger- und Quartiersräte, Bewohnerorganisationen, Mietervereine, Nachbarschaftsdialoge) bei?

 

Weitere aktuelle Veröffentlichungen zum Thema Gemeinwesenarbeit und lokale Demokratie

Frank Gesemann, Lea Freudenberg und Leif Jannis Höfler: Die Verhältnisse zum Schwingen bringen – Gemeinwesenarbeit und lokale Demokratie. In: Migration und Soziale Arbeit, 1, 2021, S. 276-283. Link

Frank Gesemann, Lea Freudenberg und Leif Höfler: Strategien der Gemeinwesenarbeit zur Stärkung lokaler Demokratie. In:  eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 7/2021 vom 14.07.2021 Beitrag

Frank Gesemann und Leif Höfler: Wachsende sozialräumliche Spaltungen erfordern neue Wege der Beteiligung. Ergebnisse eines Forschungsprojekts zu Potenzialen von Gemeinwesenarbeit für lokale Demokratie: In: BBE – Newsletter für Engagement und Beteiligung, 09/2021 Beitrag

 

Aktuelle Veröffentlichungen zur kommunalen Integrationspolitik

Frank Gesemann: Kommunale Integrationspolitik in Deutschland: Teilhabe vor Ort ermöglichen. 16. Dezember 2020. In: Online-Dossier “Kommunale Migrations- und Flüchtlingspolitik” der  Bundeszentrale für politische Bildung: Beitrag 

Frank Gesemann und Jannis Gesemann: Kommunale Integrationspolitik. In: Heimat für alle. Engagement für Integration. Hrsg. vom Westfälischem Heimatbund e. V. in Kooperation mit der Diakonie RWL. Münster 2020. S. 28-35 Handreichung Heimat für alle – Engagement für Integration

 

Abschlussbericht zum Projekt “Ganztag aus der Perspektive von Kindern”

Bastian Walther, Iris Nentwig-Gesemann und Florian Fried: Ganztag aus der Perspektive von Kindern im Grundschulalter. Eine Rekonstruktion von Qualitätsbereichen und -dimensionen. Gütersloh 2021: Bertelsmann Bertelsmann

 

Abschlussbericht zum Projekt “Potenziale von Gemeinwesenarbeit für lokale Demokratie”

Frank Gesemann, Milena Riede (Hrsg.): Potenziale der Gemeinwesenarbeit für lokale Demokratie. Mit Unterstützung durch Lea Freudenberg, Alexander Seidel, Amanda Groschke und Antje Bruno. Abschlussbericht. Berlin 2021: vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung. Abschlussbericht

Frank Gesemann, Leif Höfler: Wachsende sozialräumliche Spaltungen erfordern neue Wege der Beteiligung. Ergebnisse eines Forschungsprojekts zu Potenzialen von Gemeinwesenarbeit für lokale Demokratie: In: BBE – Newsletter für Engagement und Beteiligung, 09/2021 Newsletter-9-Gesemann-Hoefler

Weitere Berichte, insbesondere die Sonderberichte zur Bevölkerungsbefragung siehe weiter unten unter Abgeschlossene Projekte.

 

Fachbuch

Frank Gesemann, Iris Nentwig-Gesemann, Alexander Seidel, Bastian Walther (Hrsg.): Engagement für Integration und Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft. Wiesbaden 2021: Springer ProductFlyer

 

Erste Ergebnisse aus der Wirkungsanalyse zum Patenschaftsprogramm »Menschen stärken Menschen«

Im Rahmen des 5. BBE-Fachkongresses zum Programm »Menschen stärken Menschen« haben DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration und IfS – Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik erste Ergebnisse aus der Wirkungsanalyse vorgestellt (Auftraggeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) “Menschen

Ausgewählte Folien für den 5. BBE-Fachkongress zum Programm »Menschen stärken Menschen« 27./28.10.2020 DESI-IfS_Präsentation_Erste Ergebnisse aus der Wirkungsanalyse_Ausgewählte Folien für Patenschaftskongress_27-28-10-2020

Langfassung der Präsentation DESI-IfS_Präsentation_Erste Ergebnisse aus der Wirkungsanalyse_28-10-2020_final

 

Auswirkungen der Corona-Krise auf Patenschaften

Im Rahmen der Wirkungsanalyse zum Patenschaftsprogramm »Menschen stärken Menschen« (Auftraggeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) hat DESI eine Sonderbefragung zum Thema »Auswirkungen der Corona-Krise auf Patenschaften« durchgeführt. Die Ergebnisse der Online-Befragung von Patinnen und Paten bieten eine aussagekräftige und eindrucksvolle Momentaufnahme zur Lage der Patenschaften inmitten der Corona-Pandemie.

Frank Gesemann, Leif Jannis Höfler, Josepha Jendricke und Amrei Roeder: Engagiert durch die Krise. Auswirkungen der Corona-Krise auf Patenschaften. Ergebnisse einer Online-Befragung von Patinnen und Paten im Rahmen des Bundespatenschaftsprogramms „Menschen stärken Menschen“. Zeitraum: 04. bis 18. Mai 2020. Berlin 2020:  DESI-Bericht_Engagiert durch die Krise. Auswirkungen der Corona-Krise auf Patenschaften_final

Engagiert durch die Krise. Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Patenschaften«. In: Newsletter für Engagement und Partizipation 13/2020, 2. Juli 2020 (BBE – Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement). Online verfügbar unter: https://www.b-b-e.de/bbe-newsletter/newsletter-nr-13-vom-272020/#schwerpunkt1

 

Rai Südtirol, RadioUni: Wissen zum Hören
25-01-2020 08:00 Uhr  Frühstücksradio: Kinderrechte in der Frühpädagogik http://www.raisudtirol.rai.it/de/index.php?media=Pra1579939200

25-01-2020 19:40 Uhr RadioUni: Die Rechte der Kinder Teil 1 mit Prof.in Iris Nentwig-Gesemann http://www.raisudtirol.rai.it/de/index.php?media=Pra1579981200

01-02-2020 19:40 Uhr: RadioUni: Die Rechte der Kinder Teil 2 mit Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann http://www.raisudtirol.rai.it/de/index.php?media=Pra1580586000

08-02-2020 19:40 Uhr: RadioUni: Die Rechte der Kinder Teil 3 mit Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann http://www.raisudtirol.rai.it/de/index.php?media=Pra1581190800

Rai Südtirol: Kinder in der Corona-Krise, Gespräch mit Iris Nentwig-Gesemann
02-04-2020 08:00 Uhr Frühstücksradio: Kinder in der Corona-Krise. https://infojuice.media/permalink/KUWKMnQ

nifbe – Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung: Wie können wir mit Kindern die Corona-Krise bearbeiten? Kathrin Hohmann im Expertinnengespräch mit Prof. Iris Nentwig-Gesemann, Professorin für allgemeine Pädagogik und Frühpädagogik an der Freien Universität in Bozen (nifbe-Podcast) https://www.nifbe.de/1698-nifbe-podcast-auf-die-ersten-jahre-kommt-es-an

 

Aktuelle Projekte

 

Wirkungsanalyse im Patenschaftsprogramm „Menschen stärken Menschen“

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat Anfang 2016 das Programm „Menschen stärken Menschen“ gestartet, mit dem Patenschaften zwischen geflüchteten und hier lebenden Menschen unterstützt werden. Im Jahr 2019 wurde das Patenschaftsprogramm auf die Zielgruppe von Menschen aus benachteiligenden Lebensumständen ausgeweitet. Durch die Programmträger konnten bis Ende Mai 2019 rund 80.000 Patenschaften realisiert werden.

Im Rahmen der Wirkungsanalyse zum Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ soll untersucht werden, inwieweit Programmziele wie die Förderung der Teilhabegerechtigkeit sowie die Stärkung von bürgerschaftlichem Engagement und gesellschaftlichem Zusammenhalt erreicht werden, welche Bedeutung die Patenschaften für die verschiedenen Akteursgruppen und Ebenen haben und wie sich Qualifizierung und Begleitung der Patenschaftstandems sowie Vernetzung und Wissensaustausch zwischen den Programmträgern gestalten.

Auftraggeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Laufzeit: Juli 2019 bis zunächst Ende 2020 (mit Verlängerungsoption bis zum Herbst 2021)

Projektleitung: Dr. Frank Gesemann

Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Leif Jannis Höfler

Studentische Mitarbeiterinnen: Amrei Roeder, Josepha Jendricke

Kooperationspartner: Kristin Schwarze und Dr. Reinhard Aehnelt, IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH

Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann (Freie Universität Bozen)

Link zur Programmseite des BMFSFJ: Menschen stärken Menschen

 

Evaluation des Projekts Kinderrechteschulen

Das Deutsche Kinderhilfswerk begleitet seit acht Jahren Grundschulen dem Weg zur „Kinderrechteschule“. Im Rahmen der Evaluation „Gelingensbedingungen für eine nachhaltige Verankerung der Kinderrechte in Grundschulen“ soll untersucht werden, was aus Sicht von unterschiedlichen Akteuren dazu führt, dass Kinderrechte an Grundschulen mit Leben erfüllt und nachhaltig verankert werden. Die Besonderheit der Evaluation ist es dabei, den Perspektiven der Kinder als den maßgeblichen Akteuren einer demokratischen und an den Kinderrechten orientierten Grundschulpraxis einen entscheidenden Stellenwert beizumessen. Darüber hinaus werden auch die Perspektiven von Schul- und Ganztagsleitungen, pädagogischen Fach- und Lehrkräften sowie von Eltern in den Blick genommen. Die Evaluation folgt den Grundprinzipien eines methodentriangulierenden, multiperspektivisch und partizipativ angelegten Evaluationsforschungsansatzes.

Auftraggeber: Deutsches Kinderhilfswerk

Laufzeit: Oktober 2020 – April 2021

Projektleitung: Bastian Walther

Wissenschaftliche Bearbeitung: Bastian Walther, Dr. Frank Gesemann, Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann

Studentische Mitarbeiterin: Amrei Roeder

 

Schulung: „Mit Kindern KiTa-Qualität entwickeln: Multiplikator:in für Kinderperspektiven“

Basierend auf den Ergebnissen des Projektes „Kinder als Akteure der Qualitätsentwicklung in KiTas“ werden deutschlandweit 40 Fortbildner:innen in zwei Durchläufen in der Vermittlung des Kinderperspektivenansatzes geschult. So erwerben sie die Kompetenzen, um Fachkräfte darin zu schulen, sich die Perspektiven von Kindern im KiTa-Alltag kontinuierlich und mit verschiedenen forschungsmethodischen Zugängen zu erschließen, die gewonnenen Einblicke und Erkenntnisse zu dokumentieren, sowie Reflexions- und Qualitätsentwicklungsprozesse im Team, mit Eltern und Kindern anzuregen und auszugestalten.

Weitere Informationen: www.achtung-kinderperspektiven.de

Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung

Projektleitung: Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann

Wissenschaftliche Bearbeitung: Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann, Bastian Walther

Laufzeit: September 2020 bis Juni 2021

 

Abgeschlossene Projekte

 

Gutachten zu Kindperspektiven auf Ganztag im Grundschulalter

Im Kontext der Diskussion um die Einführung eines Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsplatz für Kinder im Grundschulalter ab dem Jahr 2025 sowie des aktuell forcierten Ausbaus von Betreuungsplätzen für Grundschulkinder stellt sich dringend die Frage danach, wie parallel zur Quantität auch die Qualität von Bildung, Erziehung und Betreuung im Ganztag gewährleistet werden kann. Die Frage nach ‚guter‘ Ganztagsqualität ist dabei umso diffiziler, als noch weitgehend ungeklärt scheint, was – und vor allem aus wessen Perspektive – ‚gute‘ Qualität in der Ganztagsschule ausmacht. Die Perspektiven von Kindern, ihre Erfahrungen, Relevanzen und Wünsche in Bezug auf diesen für sie ‚ganztägigen‘ Lebensort, stellen ein dringend zu bearbeitendes Forschungsdesiderat dar, wenn man es mit dem Recht von Kindern auf Gehör und Mitwirkung an sie betreffenden Angelegenheiten wirklich ernst meint. Mit einem multimethodischen Erhebungsdesign und der Dokumentarischen Methode als Auswertungsmethode sollen Qualitätsdimensionen aus der Perspektive von Kindern in der Ganztagsbetreuung rekonstruiert werden sowie erste Hinweise auf milieuspezifische Unterschiede gewonnen werden.

Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung mit Unterstützung von Robert Bosch Stiftung, Stiftung Mercator und Arbeiterwohlfahrt (AWO)

Laufzeit: Oktober 2019 – September 2020

Projektleitung: Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann 

Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Bastian Walther

Studentischer Mitarbeiter: Florian Fried

 

Potenziale der Gemeinwesenarbeit für lokale Demokratie

Mit der Studie soll untersucht werden, ob und inwieweit der bestehende Anspruch von Gemeinwesenarbeit an Demokratieförderung unter den aktuellen Rahmenbedingungen und innerhalb der bestehenden Akteurskonstellationen auf sozialräumlicher Ebene umgesetzt wird und welche darüberhinausgehende Potenziale für die lokale Demokratie durch die Gemeinwesenarbeit bestehen und genutzt werden. Bestandteile des Projekts sind die Erstellung eines Wirkungsgefüge-Modells von Gemeinwesenarbeit und lokaler Demokratie, die Aufbereitung der verschiedenen Akteursstrukturen und Ansätze  sozialraumbezogener Arbeit wie auch der lokalen Aktivitäten und Rahmenbedingungen in Form von Steckbriefen sowie eine Fallstudienuntersuchung zur Gemeinwesenarbeit vor Ort in mindestens vier Quartieren.

Auftraggeber: vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.

Laufzeit: September 2018 bis Dezember 2019

Projektleitung: Dr. Frank Gesemann

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen: Alexander Seidel, Lea Freudenberg

Kooperationspartnerin: Prof. Dr. Milena Riede, Hochschule für angewandte Pädagogik

Veröffentlichungen

Frank Gesemann, Milena Riede, Lea Freudenberg, Alexander Seidel, Amanda Groschke und Anje Bruno: Potenziale der Gemeinwesenarbeit für lokale Demokratie. Abschlussbericht. Berlin 2021: vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung, Schriftenreihe Nr. 21 vhw_Schriftenreihe_Nr._21_GWA_und_lokale_Demokratie

Inhaltsverzeichnis: vhw_Schriftenreihe_Nr._21_GWA_und_lokale_Demokratie_Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung: vhw_Schriftenreihe_Nr._21_GWA_und_lokale_Demokratie_Zusammenfassung 

Frank Gesemann, Alexander Seidel, Lea Freudenberg (DESI) / Milena Riede, Amanda Groschke (HSAP): Potenziale der Gemeinwesenarbeit für lokale Demokratie. Zwischenbericht. Berlin 2019 Zwischenbericht

Frank Gesemann, Alexander Seidel: Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung im Quartiersmanagementgebiet Heerstraße Nord in Berlin Spandau. Sonderbericht im Rahmen des Projekts „Potenziale der Gemeinwesenarbeit für lokale Demokratie“. Berlin: DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (Februar 2021). DESI-Sonderbericht Spandau

Frank Gesemann, Alexander Seidel: Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung in Hamburg St. Pauli Süd. Sonderbericht im Rahmen des Projekts „Potenziale der Gemeinwesenarbeit für lokale Demokratie“.  Berlin: DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (März 2021). DESI-Sonderbericht St. Pauli

Frank Gesemann, Alexander Seidel: Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung in der Dortmunder Nordstadt. Sonderbericht im Rahmen des Projekts „Potenziale der Gemeinwesenarbeit für lokale Demokratie“. Berlin: DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (März 2021). DESI-Sonderbericht Dortmund Nordstadt

Frank Gesemann, Alexander Seidel: Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung in Dresden Prohlis. Sonderbericht im Rahmen des Projekts „Potenziale der Gemeinwesenarbeit für lokale Demokratie“.  Berlin: DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (März 2021). DESI-Sonderbericht Dresden Prohlis

Frank Gesemann, Alexander Seidel:Gesemann, Frank/Seidel, Alexander 2020e: Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung in der Stadt Düren. Sonderbericht im Rahmen des Projekts „Potenziale der Gemeinwesenarbeit für lokale Demokratie“. Berlin: DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (März 2021). DESI-Sonderbericht Düren

 

Kinder als Akteure der Qualitätsentwicklung in KiTas

Forschung – Weiterbildung – Praxisentwicklung

Es existieren bereits zahlreiche Methoden, wie KiTa-Teams die Qualität in ihren Einrichtungen weiterentwickeln können – die Meinungen und Perspektiven der Kinder werden hierbei nur in den seltensten Fällen mit einbezogen. In dem zweijährigen Forschungs- und Praxisentwicklungsprojekt „Kinder als Akteure der Qualitätsentwicklung in KiTas beschäftigt sich ein DESI-Team unter der Leitung von Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann mit der Frage, wie es gelingen kann, die Perspektiven und Relevanzen von Kindern systematisch nachzuvollziehen, sichtbar bzw. hörbar zu machen und in Qualitätsentwicklungsprozesse einzuspeisen. In dem Projekt werden methodische Schlüssel zur Erhebung, Auswertung und Dokumentation der Kinderperspektiven und zu deren Einbeziehung in Teamreflexions- und Qualitätsentwicklungsprozesse erarbeitet und erprobt. Das methodische Fundament bildet die Dokumentarische Methode: Der mit dieser rekonstruktiven Methode verbundene Forscherblick ermöglicht, sprachliche Äußerungen, Handlungs- und Interaktionspraktiken sowie Bilder von Kindern auf die sich in ihnen dokumentierenden Relevanzen und ihren impliziten Sinn zu befragen. Zudem wird eine zertifizierungsfähige Weiterbildung zur „Fachkraft für Kinderperspektiven“ entwickelt und in zwei Weiterbildungszyklen durchgeführt. Die Fachkräfte werden in einer forschenden Haltung geschult und durch das Projektteam bei der Initiierung und Gestaltung des Qualitätsentwicklungsprozesses in ihren KiTas kontinuierlich begleitet und beraten.

Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung

Laufzeit: Januar 2018 bis Dezember 2019

Projektleitung: Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen: Elena Bakels und Bastian Walther

Studentische Mitarbeiterin: Lisa Munk

Link zur Projektseite der Bertelsmann Stiftung: Kinder als Akteure der Qualitätsentwicklung in KiTas

Studie:

Iris Nentwig-Gesemann, Bastian Walther, Elena Bakels, Lisa-Marie Munk: Kinder als Akteure der Qualitätsentwicklung und Forschung. Eine rekonstruktive Studie zu KiTa-Qualität aus der Perspektive von Kinder. Auftraggeber: Bertelsmann Studie

Materialien:

Handreichung „Achtung Kinderperspektiven! Mit Kindern KiTa-Qualität entwickeln“

Plakat „Achtung Kinderperspektiven! Mit Kindern KiTa-Qualität entwickeln“

Begleitbroschüre „Achtung Kinderperspektiven! Mit Kindern KiTa-Qualität entwickeln“

Der „Methodenschatz – Mit Kindern KiTa-Qualität entwickeln“ und ein „Weiterbildungscurriculum zur Qualifizierung von „Fachkräften für Kinderperspektiven“ werden Anfang 2020 veröffentlicht, der Forschungsbericht zum Projekt wird im zweiten Quartal 2020 erscheinen.

 

Kita-Qualität aus der Perspektive von Eltern

Im Kontext der aktuellen Diskussion um die Einführung bundeseinheitlicher Qualitätsstandards fordern in einer gemeinsamen Erklärung nicht nur Träger, Gewerkschaften und Verbände, sondern auch Elternvertreter*innen eine Verbesserung der (Struktur-) Qualität der Kindertagesbetreuung. Zudem wird die verbindliche Orientierung an Qualitätsaspekten angemahnt, die die Kinderrechte, die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Fachkräften und Eltern sowie die Absicherung einer „dauerhaften Qualitätssicherung und -weiterentwicklung“ berücksichtigen (GEW 2016). Damit stellt sich die Frage, welche Vorstellungen von und Erwartungen an KiTa-Qualität verschiedene Akteursgruppen haben, ob es sich um konsensuelle oder differierende Perspektiven handelt und weiterhin, wie diese angemessen erfasst, einbezogen und gleichwertig in Qualitätserfassungsverfahren und Qualitätsentwicklungsprozesse einbezogen werden können. Ziel des von Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann geleiteten Projekts „Kita-Qualität aus der Perspektive von Eltern“ ist es, die Erfahrungen, Perspektiven und Wünsche von Eltern in Bezug auf KiTa-Qualität im Rahmen eines qualitativ-rekonstruktiven Forschungsansatzes zu erschließen und zu systematisieren. Dabei soll die Elternperspektive sowohl im Allgemeinen (Gemeinsamkeiten) als auch in ihrer Unterschiedlichkeit (Kontraste), von welcher angesichts einer sehr großen Diversität von Eltern bzw. Familien auszugehen ist, rekonstruiert werden. Es werden Gruppendiskussionen mit Eltern aus 12 KiTas (deutschlandweit) durchgeführt und mit der Dokumentarischen Methode ausgewertet, die den Zugang zu impliziten Wissensbeständen ermöglicht und somit zu Orientierungen, die jenseits von expliziten Erwartungen liegen.

Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung

Laufzeit: Februar 2018 bis Januar 2019

Projektleitung: Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Dr. Adeline Hurmaci

Studentische Mitarbeiterin: Julia Weckwerth

Veröffentlichung:

Iris Nentwig-Gesemann, Adeline Hurmaci: Kita-Qualität aus der Perspektive von Eltern. Gütersloh 2020: Bertelsmann Studie

 

Evaluation des Projekts „plusKITAS effektiv stärken“ im Kreis Paderborn

Die Evaluation hat die Wirkungen der Maßnahmen untersucht, die Kindertagesrichtungen mit einem hohen Anteil an Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf durch das Land Nordrhein-Westfalen, den Kreis Paderborn und die Reinhard Mohn Stiftung erhalten. Über Fragebogenerhebungen bei Eltern, Gesprächsrunden mit Elternvertreter*innen und Gruppendiskussionen mit den Einrichtungsteams hat das DESI Institut nach der Umsetzung und den Wirkungen von Maßnahmen gefragt und Verbesserungspotenziale und Ressourcen des Projekts herausgearbeitet.

Auftraggeber: Reinhard Mohn Stiftung

Laufzeit: November 2017 bis Februar 2019

Evaluationsteam: Dr. Gerald Blaschke-Nacak, Dr. Frank Gesemann

Dr. Gerald Blaschke-Nacak, Dr. Frank Gesemann: Evaluation des Kooperationsprojekts „plusKITAS effektiv stärken“. Abschlussbericht. Berlin: Februar 2019
https://www.reinhard-mohn-stiftung.de/fileadmin/user_upload/DESI-Evaluationsbericht_plusKITA_12-03-2019_finale_Fassung.pdf