Aktuelles

Handreichung – Beispiele guter Praxis in der kommunalen Flüchtlings- und Integrationspolitik

Ergänzend zum Bericht der Befragung von Städten, Landkreisen und Gemeinden zur kommunalen Flüchtlings- und Integrationspolitik (Gesemann/Roth 2016), liegt nun auch eine Auswertung der Antworten auf die Frage nach Beispielen guter Praxis in zentralen Handlungsfeldern vor, die als Handreichung für Kommunen aufbereitet wurde. Der vorliegende Bericht erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll transparent machen, welche Angebote und Projekte von Seiten der Städte, Landkreise und Gemeinden, die sich an der Befragung beteiligt haben, explizit als Beispiele guter Praxis angeführt wurden. Die Handreichung wurde aus Eigenmitteln vom DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration finanziert.

Ansprechpartner: Martin Kriemann, Dr. Frank Gesemann

Handreichung – Beispiele guter Praxis in der kommunalen Flüchtlings- und Integrationspolitik.pdf


Stadtmacher*innen – Zur neuen Vielfalt von intermediären Stadtentwicklungsakteuren

Intermediäre Stadtakteure – hinter diesem Begriff steckt eine zunehmende Vielfalt neuer, vor allem zivilgesellschaftlicher Macher*innen und Initiativen, die Einfluss auf stadtplanerische Entscheidungen und Gestaltungsprozesse im Sozialraum nehmen. In einer qualitativen Explorationsstudie wird untersucht, welche Ausprägungen diese Form des Mitgestaltens in Berlin annimmt. In vertieften Fallanalysen werden neue intermediäre Akteure in den Bereichen der Stadtplanung und Quartiersgestaltung, der Integration geflüchteter Menschen, in lokalen Beteiligungsprozessen und Bildungslandschaften identifiziert. Gesucht werden Praxisbeispiele und Antworten auf die Frage, in welcher Weise Beteiligung und lokale Demokratie dadurch beeinflusst werden und welche Chancen, aber auch Konflikte im Rahmen einer partizipativen Stadtgestaltung hieraus erwachsen.

Die Studie wird in Kooperation mit der L.I.S.T. – Lösungen im Stadtteil Stadtentwicklungsgesellschaft GmbH erstellt.

Auftraggeber: Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.

Laufzeit: Juli 2016 bis Dezember 2016

Ansprechpartner: Dr. Jutta Aumüller, Dr. Frank Gesemann (DESI)

 

Befragung von Städten, Landkreisen und Gemeinden zur kommunalen Flüchtlings- und Integrationspolitik

Die enorme Zuwanderung von Flüchtlingen ist in den letzten Monaten an vielen Orten zur zentralen kommunalpolitischen Herausforderung geworden. Mit der Umfrage hat das DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration von Januar bis März 2016 erhoben, wo Städte, Landkreise und Gemeinden aktuell zentrale Aufgaben und Herausforderungen, wichtige Ressourcen und besondere Unterstützungsbedarfe bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen sehen. Gefragt wurde zudem, inwieweit eine strategische Steuerung von Integrationspolitik erfolgt und wo flüchtlingspolitische Erweiterungen für notwendig erachtet werden. Die Erhebung wurde mit den kommunalen Spitzenverbänden abgestimmt und von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration unterstützt.

Ansprechpartner: Dr. Frank Gesemann, Prof. Dr. Roland Roth

Pressemitteilung Kommunale-Flüchtlings und Integrationspolitik

Bericht Kommunale-Flüchtlings- und Integrationspolitik

Desi-Pressemitteilung Kommunale-Flüchtlings- und Integrationspolitik

 

Studie „Kita-Qualität aus Kindersicht“

Was ist aus der Sicht von Kindern eine ‚gute‘ Kita?  Dies ist die Ausgangsfrage, der wir in einer explorativen Studie nachgehen. In sechs Kitas in Deutschland haben Kinder die Möglichkeit, im Rahmen von Gruppendiskussionen, fotobasierten Führungen durch ihre Kita und malbegleitenden Gesprächen von ihren Erfahrungen und Erlebnissen, von dem, was ihnen in der KiTa gut oder auch weniger gut gefällt, zu erzählen. Damit kann die Perspektive der Kinder in die aktuelle Debatte um Kita-Qualität eingebracht werden. Die Studie ist eingebettet in das Bundesprogramm Qualität vor Ort, einer Gemeinschaftsaktion der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Jacobs Foundation.

Auftraggeber: Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS)

Laufzeit: Mai 2016 bis April 2017

Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann, Dr. Frank Gesemann, Bastian Walther

 

Evaluation des Projekts „Bildungsbotschafterinnen und Bildungsbotschafter in Kita, Schule und Stadtteil“

Eltern, die sich für die Bildung ihrer und anderer Kinder engagieren möchten, werden in einer dreimonatigen Fortbildung zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren qualifiziert. Anschließend engagieren sie sich als Bildungsbotschafterinnen und Bildungsbotschaftern in Kitas, Schulen und im Quartier. Das DESI-Institut begleitet und unterstützt das Projekt durch eine formative, responsive und partizipative Evaluation.

Weitere Informationen: http://www.pfh-berlin.de/kinder-und-jugendhilfe/bildungsbotschafterInnen

Auftraggeber: Pestalozzi Fröbel Haus, Berlin

Laufzeit: Oktober 2015 bis Dezember 2018

Evaluationsteam: Isabell Krähnert, Bastian Walther, Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann, Dr. Frank Gesemann (Leitung)

 

Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen: bestehende Praxisansätze und weiterführende Empfehlungen

Die Expertise analysiert den gegenwärtigen Stand der Maßnahmen, mit denen Asylbewerbern, geduldeten Flüchtlingen und Personen mit subsidiärem Schutz der Zugang zum regulären Arbeitsmarkt ermöglicht werden soll. Skizziert wird ein Musterprozess, der ein effizientes Vorgehen in der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen idealtypisch aufzeigt. Ansprechpartner in der Recherche sind die Regionaldirektionen der Bundesagentur für Arbeit, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern sowie regionale Beschäftigungsnetzwerke, die Arbeitsministerien der Bundesländer, die bundesweiten IQ- und Bleiberechtsnetzwerke sowie ausgewählte Kommunen.

Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung

Laufzeit: Oktober 2015 bis Januar 2016

Ansprechpartnerin: Dr. Jutta Aumüller

Jutta Aumüller 2016: Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen: bestehende Praxisansätze und weiterführende Empfehlungen. Expertise im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, Gütersloh. Internet: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/Projekte/28_Einwanderung_und_Vielfalt/Studie_IB_Arbeitsmarktintegration_Fluechtlinge_2016.pdf

 

Bewährte Verfahren zur Prävention und Intervention gegen Diskriminierung aufgrund der Religionszugehörigkeit im Arbeitsleben

In der Studie sollen im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes bewährte Verfahren zur Prävention und Intervention gegen Diskriminierung aufgrund der Religionszugehörigkeit im Arbeitsleben identifiziert werden. Erhoben werden bewährte Maßnahmen der Prävention und Intervention in den verschiedenen Bereichen der betrieblichen Praxis: in der Personalrekrutierung, Personalentwicklung, im Ausbildungsbereich und in der Ausgestaltung der Unternehmenskultur. Die Erhebung bezieht sich auf Unternehmen der Privatwirtschaft und des öffentlichen Dienstes, auf Wohlfahrtsverbände und kirchennahe Einrichtungen.

Auftraggeberin: Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Laufzeit: Juni 2015 bis Oktober 2015

Ansprechpartnerin: Dr. Jutta Aumüller

 

Integrationslotsenprojekte in Deutschland im Überblick: Konzepte, Einsatzfelder und Finanzierung

Die Expertise bietet einen Überblick zu niedrigschwelligen Ansätzen und Instrumenten zur Förderung von Integration und Teilhabe auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene einschließlich einer integrationspolitischen Einordnung und Bewertung. Die Studie basiert auf Desktop-Recherchen, schriftlichen Stellungnahmen sowie vertiefenden Interviews und Gesprächsrunden mit Expertinen und Experten. In die Auswertung einbezogen wurden zudem Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von Kommunen im Rahmen des Kommunalen Qualitätszirkels zur Integrationspolitik.

Auftraggeber: Beauftragter des Senats von Berlin für Integration und Migration

Laufzeit: April 2015 bis August 2015

Ansprechpartner: Dr. Frank Gesemann

Frank Gesemann 2015: Integrationslotsenprojekte in Deutschland im Überblick: Konzepte, Einsatzfelder und Finanzierung. Berlin: Beauftragter des Senats von Berlin für Integration und Migration. Integrationslotsenprojekte in Deutschland BF01

 

Die Aufnahme von Flüchtlingen in den Bundesländern und Kommunen

In der Expertise werden verschiedene Formen der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen in den Kommunen und Ländern identifiziert und Empfehlungen für eine verbesserte Aufnahme formuliert. Hierzu werden in einem ersten Teil die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Flüchtlingsaufnahme und -unterbringung in den Bundesländern sowie ihre unterschiedliche Umsetzung vor Ort analysiert. Untersucht werden zudem die Reaktionen auf und das Engagement der lokalen Bevölkerung für bzw. gegen die Unterbringung von Flüchtlingen – Haltungen, welche die Integration von Flüchtlingen maßgeblich prägen. Erstellt wurde die Expertise in Kooperation mit dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin.

Auftraggeber: Robert-Bosch-Stiftung

Laufzeit: Juni 2014 bis Februar 2015

Ansprechpartnerinnen: Dr. Jutta Aumüller (DESI), Priska Daphi, Celine Biesenkamp (Zentrum Technik und Gesellschaft)

Jutta Aumüller, Priska Daphi, Celine Biesenkamp 2015: Die Aufnahme von Flüchtlingen in den Bundesländern und Kommunen. Studie im Auftrag der Robert Bosch Siftung. Stuttgart. Studie_Aufnahme_Fluechtlinge_2015

 

Engagement im Quartier – Studie im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfelds Orte der Integration im Quartier

In der Studie wurde untersucht, welche Bedeutung dem bürgerschaftlichem Engagement in den Bereichen Integration und Bildung für die Entwicklung sozial benachteiligter Quartieren zukommt. Welches Engagement kann in diesen Bereichen besonders hilfreich sein und zugleich die Stadt(teil)entwicklung und die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund befördern? Welche Rahmenbedingungen sind notwendig, um bürgerschaftliches Engagement auf lokaler Ebene, d.h. im eigenen Wohnumfeld oder in anderen, z,B. benachbarten Quartieren zu fördern? Weitere Informationen bieten die Webseiten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung sowie die Forschungsleitfragen, die hier als Word-Datei heruntergeladen werden können.

 

Forschungsleitfragen des Projekts Engagement im Quartier“: DESI-Forschungsleitfragen zum Projekt Engagement im Quartier

Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Laufzeit: September 2013 bis März 2015

Ansprechpartner: Dr. Frank Gesemann, Prof. Dr. Roland Roth

Frank Gesemann 2014: Engagement im Quartier. In: Orte der Integration im Quartier. ExWoSt-Informationen 44/2, S. 24f.: exwost44_2

Frank Gesemann 2014: Engagement im Quartrier: „Nachdem wir eine große ehrenamtliche Gemeinschaft aufgebaut haben, sind auch andere neidisch auf den Hardt geworden.“ Ergebnisse von Gesprächsrunden im Bildungs- und Familienzentrum Hardt in der Stadt Schwäbisch Gmünd am 10./11. März 2014. Berlin: DESI. DESI_Engagement im Quartier_Bericht-zu den Gesprächsrunden in Schwäbisch Gmünd_10-11-03-2014_end_kf

Frank Gesemann/Roland Roth 2015: Engagement im Quartier. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ), 14-15/2015, 30. März 2015, S. 35-42. Online: Engagement im Quartier

Frank Gesemann/Roland Roth 2015: Engagement im Quartier. BBSR-Online-Publikation 04/2015. Bonn: Bundesamt für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Engagement im Quartier

 

Evaluation des Landesprogramms „Berliner Familienzentren“

In Kooperation mit dem Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik (IfS) hat DESI das Landesprogramm „Berliner Familienzentren“ evaluiert. Im Vordergrund der Analyse standen die sozialräumliche Wirksamkeit der zusätzlichen Angebote, die Zufriedenheit der Nutzerinnen und Nutzer und die Qualität der Umsetzung des Gesamtprogramms. Im Rahmen der Evaluation wurde insbesondere untersucht, welche Ergebnisse mit der Förderung in den 24 Quartieren bisher erzielt wurden und ob der Förderansatz des Landesprogramms dazu geeignet ist, um die Angebotsinfrastruktur sowie die Zusammenarbeit und Vernetzung der familienunterstützenden Einrichtungen im Quartier zu verbessern, eine höhere Anzahl von Familien mit jüngeren Kindern zu erreichen und die Erziehungskompetenzen von Eltern zu stärken.

Die Studie wurde in Kooperation mit dem IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik erstellt.

Auftraggeber: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

Laufzeit: März 2014 bis Februar 2015

Ansprechpartner: Dr. Frank Gesemann (DESI), Prof. Dr. Nentwig-Gesemann (ASH Berlin, DESI)

Frank Gesemann, Kristin Schwarze, Iris Nentwig-Gesemann 2015: Ergebnissse der Evaluation des Landesprogramms Berliner Familienzentren“. Mit Unterstützung von Martin Kriemann, Anna Kramer, Anna Krüger und Alisa Hertel. Berlin. Download Abschlussbericht: DESI_IfS_Evaluation Landesprogramm Berliner Familienzentren_Abschlussbericht_08-05-2015_kf

Ergebnisse und Empfehlungen der Evaluation, Präsentation auf der 2. Fachtagung Familienzentren in Berlin, 19. Mai 2015, Download: DESI-IfS_Evaluation_Ergebnispräsentation_Fachtagung Familienzentren_19-05-2015

 

Erweiterte und überarbeitete Neuauflage 2015!

Integration ist (auch) Ländersache! Schritte zur politischen Inklusion von Migrantinnen und Migranten in den Bundesländern“. Eine Studie des Instituts für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI) für die Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin

In dem Gutachten werden die politischen Partizipationsmöglichkeiten von Migrantinnen und Migranten in den 16 Bundesländern analysiert. Je nach Land und Aufenthaltsstatus der/des Betroffenen gibt es erhebliche Unterschiede im Maß der politischen Inklusion. Die Gutachter haben für die Studie die zuständigen Länderministerien sowie Vertreter/innen von Integrationsbeiräten und Migrantenselbstorgansiationen befragt. Die bestehenden Hindernisse für Partizipation werden ebenso aufgezeigt wie Möglichkeiten zur Steigerung der politischen Inklusion und Vorschläge für eine Verbesserung von Teilhabemöglichkeiten aller Bevölkerungsgruppen im politischen Prozess. Das Gutachten wurde im Rahmen der Friedrich-Ebert-Stiftung am 06.02.2014 in Berlin vorgestellt.

Ansprechpartner: Dr. Frank Gesemann, Prof. Dr. Roland Roth

Frank Gesemann, Roland Roth 2014: Integration ist (auch) Ländersache! Schritte zur politischen Inklusion von Migrantinnen und Migranten in den Bundesländern. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin.

Zusammenfassung der Studie

Präsentation Integration ist (auch) Ländersache

Frank Gesemann, Roland Roth 2015: Integration ist (auch) Ländersache! Schritte zur politischen Inklusion von Migrantinnen und Migranten in den Bundesländern. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin. 2. vollständig überarbeitete, korrigierte und erweiterte Auflage.

Download der Studie (2. Auflage): Broschüre A5 Integration ist (auch) Ländersache_#2

Frank Gesemann/Roland Roth: Politische Inklusion und Partizipation in den Bundesländern. In: Migration und Soziale Arbeit, 37/2 (2015), S. 185-191


Partizipation von MigrantInnen im Berliner Bezirk Pankow

Untersucht werden die Möglichkeiten der Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund im Berliner Bezirk Pankow. Ziel der Studie ist es, eine Potenzialanalyse der in Pankow lebenden Bevölkerung mit Migrationshintergrund zu erstellen und nach den Teilhabechancen am gesellschaftlichen und politischen Leben zu fragen. Berücksichtigt werden dabei verschiedene Formen des bürgerschaftlichen sowie politischen Engagements. Angewandt werden quantitative und qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung.

Auftraggeber Bezirk Pankow von Berlin

Laufzeit: Mai 2014 bis Oktober 2014

Ansprechpartnerin: Dr. Jutta Aumüller

Jutta Aumüller: Vielfalt in Pankow. Die Beteiligung von MigrantInnen auf lokaler Ebene. Studie im Auftrag des Bezirksamts Pankow zu Berlin. Berlin 2014: Bezirksamt Pankow zu Berlin. vielfalt-in-pankow

 

Evaluation des Projekts „MitternachtsSport Spandau“

Das Projekt „Mitternachtssport“ ist im Spandauer Ortsteil Wilhelmstadt angesiedelt und bietet jungen Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft und aus häufig sozial schwachen Familien ein kostenloses Sportangebot in den Abend- und Nachtstunden am Wochenende. Das Projekt integriert verhaltensauffällige und unauffällige Jugendliche in gemeinsame Sportaktivitäten. Die Evaluation liefert Erkenntnisse zur Gewaltprävention durch eine empirisch begründete Analyse der Wirkungsweise des Formats „Mitternachtssport“. Darüber hinaus wird untersucht, wie sich das Projekt konzeptionell in allgemeine Ansätze der Jugendgewaltprävention einbinden lässt. Verbunden ist dies mit einer Einschätzung, inwieweit sich projektspezifische Erfahrungen und Erkenntnisse auch auf andere Sportarten und Freizeitangebote übertragen lassen.

Auftraggeber: Arbeitsstelle Jugendgewaltprävention Berlin / Landeskommission Berlin gegen Gewalt

Laufzeit: Mai 2014 bis Dezember 2014

Ansprechpartnerin: Dr. Jutta Aumüller

Jutta Aumüller: Wenn die Nacht am Tiefsten ist. MitternachtsSport in Spandau. In: Albrecht Lüter (Hrsg.) 2015: Prävention auf dem Prüfstand. Evaluationsstudien zu Berliner Maßnahmen und Projekt gegen Jugendgewalt. Berliner Forum Gewaltprävention Nr. 57. Berlin: Landeskommision Berlin gegenGewalt, S. 86-94.