Soziale Bewegungen und Protest

Protest gehört heute zum festen politischen Handlungsrepertoire moderner Bürgerschaft. Dies gilt vor allem für solche Formen wie Demonstrationen, aber auch für zivilen Ungehorsam in Gestalt von Sitzblockaden. Auch wenn nicht alle protestierend vorgebrachten Anliegen Unterstützung verdienen, geht DESI davon aus, dass Protest als urdemokratische und unmittelbare Variante der politischen Einflussnahme vernachlässigte Interessen sichtbar macht und den politischen Betrieb vor Erstarrung bewahrt.
Soziale Bewegungen leben wesentlich vom Protest, entwickeln jedoch eine dauerhaftere eigene Agenda und kollektive Identität, wie dies besonders in den Arbeiter-, Ökologie-, Frauen- und Friedensbewegungen, aber auch in den Mobilisierungen von und für Migrantinnen und Migranten, der Schwulenbewegung oder den globalisierungskritischen Bewegungen sichtbar geworden ist. DESI unterstützt demokratische Bewegungspolitik durch Analysen und Gutachten.

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